Neubau Sanieren blower-door

Baubeschreibung

1. Planung und Bauantrag

Die Firma Anhuth Hausbau erstellt die kompletten Bauantragsunterlagen auf Basis der gemeinsam mit der Bauherrenschaft erarbeiteten und zum Vertrag gehörenden Entwurfsskizzen.
Hierzu gehören: Genehmigungs- und Ausführungsplanung mit den Bauzeichnungen (Grundrisse, Ansichten, Schnitte) Maßstab 1:100, Be- und Entwässerungspläne, Baubeschreibung, Berechnung des Rauminhaltes bzw. des Rohbau- bzw. Herstellungswertes, Berechnung der Grund- und Geschoßflächen, Statische Berechnung, Nachweis des Wärmeschutzes, Berechnung der Wohn- und Nutzflächen und Erhebungsbogen für Baustatistik.

2. Bauleitung

Die Bauleitung und Bauüberwachung für den vertraglich festgelegten Leistungsumfang während der gesamten Bauzeit wird durch die Anhuth Hausbau durchgeführt.

3. Erdarbeiten

Mutterbodenabtrag (bis max. 30 cm Dicke bei Nichtunterkellerung) im Bereich der Baugrube. Separierte Lagerung des Mutterbodenabtrages auf dem Grundstück. Baugrubenaushub in den Bodenklassen 1 bis 4 nach DIN 18300. Es wird vorausgesetzt, daß das gesamte Aushubmaterial auf dem Grundstück gelagert werden kann. Eine Bodenab- und/oder Wiederanfuhr ist nicht im Leistungsumfang enthalten. Der Aushub wird bei Eignung zur Wiederverfüllung der Arbeitsräume ohne Verdichtungsmaßnahmen verwendet. Die Verfüllung erfolgt bis auf Höhe des vorhandenen Geländeniveaus.

4. Fundamentierung / Sohlplatte

Bei Unterkellerung wird eine 20cm dicke Stahlbetonfundamentplatte gemäß statischen Erfordernissen aus wasserundurchlässigem (WU) Beton auf einer ca. 10cm starken Kiesschicht ausgeführt. Umlaufend wird ein verzinkter Fundamenterder gemäß VDE-Richtlinien eingebaut, einschließlich Anschlußfahne für den Potentialausgleich.
Bei Nichtunterkellerung wird eine 18cm Stahlbetonfundamentplatte einschl. einer ca. 80 cm ins Erdreich einbindenden Frostschürze ausgeführt. Die Kiesschicht beträgt hier maximal 30 cm Aufbauhöhe.
Die Schmutzwasserleitungen unter der Sohle (bei Nichtunterkellerung) werden jeweils auf kürzestem Wege bis zur Außenkante des Fundamentes geführt.
Der Sockel wird geputzt. Die maximale Sockelhöhe beträgt bei Nichtunterkellerung bis 20 cm.
Es wird ebenes Gelände vorausgesetzt. Bei höher- oder tieferliegendem Gelände wird der Mehraufwand gesondert abgerechnet.
Für die Gründung wird ein tragfähiger Baugrund mit einer Tragfähigkeit von mindestens 0,20 MN/m2 angenommen ohne Gefährdung durch Grund- oder Schichtenwasser.

5. Kellergeschoß

Das Außenmauerwerk wird nach statischer Anforderung 30 cm stark ausgeführt. Die Kellerinnenwände werden entsprechend der Statik 11,5 cm, 17,5 cm oder 24 cm stark gemauert.
Als Material werden Kellerziegel (Fabrikat Poroton-Kellerziegel) verwendet. Das Mauerwerk erhält einen Fugenglattstrich (durch abquasten mit Malerbürste).
Die lichte Kellerrohbauhöhe (von Oberkante Rohsohle bis Unterkante Rohdecke über Kellergeschoß) beträgt ca. 2,125 m.
Der Kellersockel oberhalb des vorhandenen Geländes wird geputzt.
Die Kellerdecke besteht aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen (Filigrandeckenplatten) mit örtlich aufgebrachtem Druckbeton der Güteklasse B 25 einschließlich der gemäß Statik erforderlichen Bewehrung. Die Gesamtdicke beträgt 16cm. Das Verspachteln der Deckenplattenstöße und Deckenfugen ist im Malergewerk enthalten.
Das Mauerwerk erhält eine Sperrschicht aus spezieller Dichtungsschlämme (Fabrikat: Remmers) gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die erdberührten Außenflächen werden mittels bituminöser Dickbeschichtung (Fabrikat: Remmers oder Deitermann) gegen Erdfeuchtigkeit (gemäß DIN 18195) abgedichtet. Als Schutz der Abdichtung vor mechanischer Beanspruchung werden ca. 5 cm starke Schutzplatten angebracht.
Der Fußboden erhält einen ca. 4 cm starken Zement-Estrich auf Trennlage, Oberfläche geglättet.
Es werden Kunststoffenster im Format ca. 100 cm x 60 cm mit 2-Scheiben-Isolierverglasung sowie Dreh-Kipp-Funktion (Fabrikat: MEA) eingebaut. Die Stückzahl ergibt sich aus der Kellergrundrißzeichnung.
Die Kellerräume erhalten Türen einschließlich Türfutter aus Holz; Oberflächen in folgenden Dekoren: Buche, Ahorn, Eiche hell oder Esche weiß.
Die Wände im Vorkeller erhalten im Bereich der Treppe einen Gipsmaschinenputz.
Die Kellertreppe wird als Stahl-Harfen-Treppe mit keilgezinkten Buche-Massiv-Holzstufen ausgeführt.

6. Erdgeschoß- und Dachgeschoß

Wandaufbau bei Fassade mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS):
Die Außenwände werden aus hochdämmenden porosierten Ziegeln (Fabrikat: Poroton) in einer Stärke von 17,5 cm bzw. 24 cm (entsprechend der statischen Berechnung) mit Mörtel der Mörtelgruppe II a gemauert oder als im Tauchverfahren geklebte Poroton-Planziegel hergestellt.
Das Wärmedämmverbundsystem wird mit einer Dämmstoffstärke von 10 cm ausgeführt. Im Sockelbereich werden Perimeterdämmplatten verwendet.
Wandaufbau bei Klinkerfassade:
Die Außenfassade wird aus hochwertigen Verblendsteinen eines führender Markenherstellers (AKA Ziegelgruppe) im Normalformat (NF) gemäß Mustervorlagen gemauert und nachträglich zementgrau verfugt.
Zwischen der Verblendschale und dem Hintermauerwerk wird eine Wärmedämmung bestehend aus 12 cm starken mineralischen Dämmplatten angeordnet. Die Dämmung wird 2-lagig mit versetzten Stößen ausgeführt.
Die Außenwände werden aus hochdämmenden porosierten Ziegeln (Fabrikat: Poroton) in einer Stärke von 17,5 cm mit Mörtel der Mörtelgruppe II a gemauert oder als im Tauchverfahren geklebte Poroton-Planziegel hergestellt.
Die Innenwände werden gemäß statischer Berechnung in den Wandstärken 11,5 cm, 17,5 cm oder 24 cm aus Ziegeln (Fabrikat Poroton) gemauert.
Die lichte Erdgeschoßrohbauhöhe (von Oberkante Rohdecke über Kellergeschoß bis Unterkante Rohdecke über Erdgeschoß) beträgt ca. 2,625 m.
Sämtliche Wandinnenflächen im Erdgeschoß und im ausgebautem Dachgeschoß werden mit einem Gipsmaschinenputz versehen; ausgenommen Bereiche in denen Fliesen auf Sonderwunsch im Dickbett verlegt werden.
Der Fußboden erhält einen schwimmenden Estrich mit Wärmedämmung (im Obergeschoß Trittschallschutz) gemäß der Wärmeschutzberechnung. Die Estrichrandstreifenüberstände sind gemäß DIN nach dem Einbringen der Bodenbeläge zurückzuschneiden (diese Leistung ist im Gewerk Bodenbelagsarbeiten enthalten).
Die Erdgeschoßdecke besteht aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen (Filigrandeckenplatten) mit örtlich aufgebrachtem Druckbeton der Güteklasse B 25 einschließlich der gemäß Statik erforderlichen Bewehrung. Das Verspachteln der Deckenplattenstöße und -fugen ist im Malergewerk enthalten.
Hiervon ausgenommen sind der Haustyp Bungalow sowie Walmdachkonstruktionen, die nicht ausgebaut werden. Diese Varianten erhalten eine zimmermannsmäßige Holzbalkendecke gemäß statischer Berechnung.

7. Drempel

Drempel –soweit Vertragsbestandteil- werden entsprechend der statischen Berechnung aus Mauerwerk mit Betonstützen und Ringanker hergestellt.

8. Dach

Der Dachstuhl wird als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion aus getrocknetem Nadelholz gemäß der statischen Berechnung ausgeführt. Die Konstruktion erfolgt als Pfettendach oder Kehlbalken-Sparrendach. Hierbei sind folgende Dachformen möglich: Sattel- oder Krüppelwalm- sowie Walmdach (bei Typ Bungalow)
In guter Handwerkstradition wird der letzte Nagel durch den Bauherren eingeschlagen.
Die Dachüberstände betragen je nach Haustyp: an der Giebelseite ca. 20 cm, an den Traufenseiten ca. 40 cm. Ausgenommen Typ Merkur und Typ Stratos, hier beträgt der Dachüberstand an der Traufenseiten ca. 70 – 80 cm und Typ Gatow mit ca. 60 cm Traufenüberstand.
Der Dachüberstand im Traufbereich wird als Gesimskasten aus Fichtenprofilholz ausgebildet.
Überdachte Terrassen und Hauseingänge erhalten eine Verschalung aus Fichtenprofilholz in der Untersicht. Evtl. erforderliche Stützen für die Überdachungen werden als Holzstützen bzw. bei Verblenderfassade als gemauerte Pfeiler ausgeführt.
Dachgauben werden, sofern sie Vertragsbestandteil sind, ebenfalls als zimmermannsmäßige Holzkonstruktion ausgeführt. Außenseitig erfolgt eine Kunstschieferverkleidung (Fabrikat Eternit) farblich zur Hauptdacheindeckung passend oder wahlweise eine Naturschieferplatten-Verkleidung. Die gängigen Gaubenformen können individuell gestaltet werden.
Für die Dacheindeckung werden hochwertige Betondachsteine (Fabrikat Braas: Harzer Pfanne Big) in den Standardfarben gemäß Bemusterung verwendet.
Die Dachentwässerung erfolgt über vorgehängte, halbrunde Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzinkblech. Die Fallrohre werden bis ca. Kellerdeckenhöhe geführt und erhalten ein Standrohr aus verzinktem Stahl mit Revisionsöffnung.

9. Fenster, Fenstertüren und Fensterbänke

Im Erdgeschoß sowie im ausgebauten Dachgeschoß werden weiße Kunststofffenster bzw. Fenstertüren im 5-Kammer-System deutscher Markenhersteller gemäss RAL-Güterichtlinien produziert und eingebaut, die mit einer doppelten Anschlagdichtung ausgestattet sind. Die Schwitzwasserentwässerungen werden zusätzlich mit speziellen Kunststoffkappen schlagregensicher abgedeckt.
Die Verglasung besteht aus 2-Scheiben-Wärmeschutzisolierglas mit einem U-Wert (ehemals k-Wert) von 1,1 W/m2;K.
Sprossen jeder Art sind gegen Aufpreis möglich
Bis zu einer Fensterbreite von 1,38m (Rohbauöffnungsmaß) werden einflügelige Fenster mit Drehkippfunktion eingebaut. Bei Fensterbreiten über 1,38m erfolgt der Einbau von zweiflügeligen Fenstern (Drehkipp/Dreh). Terrassen/Erker-Fenstertüren erhalten eine Drehkippfunktion. Bodentiefe Terrassen/Erker-Fenster werden als feststehende Elemente ausgelegt.
Die Fenstergriffe sind aus hochwertigem Leichtmetall, wahlweise in weiß oder silberfarben.
Die Anzahl der Fenster und Fenstertüren ergibt sich aus den jeweiligen Geschoßgrundrissen.
Fensterinnenbänke:
Die Fenster im Erd- sowie im ausgebauten Dachgeschoß (ausgenommen Dachschrägenfenster, Dachgaubenfenster sowie Bad und WC) erhalten Fensterinnenbänke aus Agglo-Marmor mit einer maximalen Einbautiefe bis 30 cm und ca. 2cm Putzüberstand. Hierzu stehen verschiedene Sorten zur Bemusterung bereit.
Dachgaubenfenster erhalten eine Innenbank aus kunststoffbeschichteten Holzwerkstoff (Fabrikat Werzalit).
Fensteraußenbänke:
Bei Wärmedämmverbundsystem-Fassaden werden Fensteraußenbänke an allen Brüstungsfenstern aus Aluminium in Alu-natur oder wahlweise in weiss montiert.
Bei Verblenderfassaden werden die Fensteraußenbänke als Klinkerrollschichten ausgebildet, sofern die Verblendsteine hierfür geeignet sind. Die maximale Einbautiefe beträgt eine Steinlänge.

10. Haustür

Die Haustür gemäß Mustervorlage (im Standard stehen verschiedene zur Auswahl) bzw. je nach Haustyp die Haustür mit feststehendem Seitenteil besteht aus hochwertigem weißen Kunststoff mit Wärmedämmung und Isolierverglasung. Zur Ausstattung gehört eine Mehrfachverriegelung, ein Profil-Sicherheitsschloß sowie eine Wechselgarnitur mit Stoßgriff.

11. Innentreppen

Die Treppenanlage vom Erd- zum Dachgeschoß wird als Stahlkonstruktion mit endbehandelten keilgezinkten Buche_Massiv-Holzstufen ausgeführt und erhält wandseitig einen Handlauf aus Buche. Als Absturzsicherung im EG wird im freien Bereich zwischen An- und Austritt eine Stahlharfe montiert. Die Stahlkonstruktion der Treppenanlage einschließlich der Harfe sind mit einer Rostschutzgrundierung versehen.

12. Trockenbauarbeiten und Dachdämmung

Die Dachdämmung, bestehend aus mineralischem Material wird im Bereich der Kehlbalkenlage sowie zwischen den Dachsparren (ausgenommen im Spitzboden) angeordnet. Die Dämmstärke wird gemäß der Berechnung des Wärmeschutznachweises ausgeführt. Die Dämmaterialien sind RAL-Güteüberwacht. Die Innenflächen der Dachschräge und der Kehlbalkenlage im ausgebautem Bereich sowie der Holzbalkendecke beim Bungalow werden mit 12,5mm dicken Gipskartonplatten verkleidet und tapezierfertig gespachtelt.
Zwischen den Gipskartonplatten und der Dämmung wird eine Dampfbremse bzw. Windsperre eingebaut. Die fachgerechte Ausführung wird vor dem Überdecken mit Gipskartonplatten mittels blower-door-Test überprüft. Eventuell vorhandene Leckagen werden so ermittelt und an Ort und Stelle beseitigt.

13. Innentüren

Die Innentüren und Türfutter im Erd- und ausgebautem Dachgeschoß werden endbehandelte edelholz-funierte Röhrenstegspan-Türen eingebaut. Zur Auswahl stehen folgende Funiere: Buche, Ahorn, Eiche hell, Esche-Dekor. Die Kellerräume erhalten Türen einschließlich Türfutter aus Holz; Oberflächen in folgenden Dekoren: Buche, Ahorn, Eiche hell oder Esche weiß. Die Türdrücker gemäß Mustervorlage.

14. Fliesen

Es werden ausschließlich hochwertige Keramikfliesen 1. Sortierung, Format 15/20 cm, 20/20 cm oder 30/30 cm, Dicke 0,8 cm, führender Markenanbieter verwendet. Zur Bemusterung, die bei einem Fachhändler durchgeführt wird, liegt eine Vielzahl an keramischen Fliesen verschiedener Farben zur Auswahl bereit.
Im Standardpreis sind enthalten: für Wand- und Bodenfliesen bis zu 15,00 € m⊃2;-Preis jeweils einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Fußböden in der Küche, im Bad und im WC werden mit keramischen Bodenfliesen belegt. Die Verlegung der Bodenfliesen erfolgt rechtwinklig zu den Umfassungswänden. In der Küche erhält die Fußbodenverfliesung einen umlaufenden Sockel aus geschnittenen Bodenfliesen.
Die erforderlichen elasto-plastischen Fugen (z.B. in den Wandecken etc.) werden aus Silikonmaterial hergestellt. Diese Silikonfugen sind sogenannte Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung.
Die Verfugung der Bodenfliesen erfolgt in zementgrau. Die Wände werden weiß verfugt.
Küchenwände:
Die Küche erhält einen Fliesenspiegel bis zu einer Fläche von 2,5 m⊃2;. Die Anordnung des Fliesenspiegels erfolgt in Abstimmung mit der Küchenplanung. Die hierfür erforderlichen Angaben sind von der Bauherrenschaft rechtzeitig beizubringen.
WC- Wände:
Die WC-Wände werden auf eine Höhe von ca. 1,50 m über Fußboden gefliest. Die Fensterinnenbank sowie die Fensterleibungen werden ebenfalls mitgefliest. Die Wandabkofferung für den Sanitärblock (Variante: eingemauert) erhält eine geflieste Ablage.
Badezimmerwände:
Die Badezimmerwände ausgenommen der Dachschrägen erhalten eine Verfliesung auf ca. 2,00 m Höhe. Die Fensterinnenbank sowie die Fensterleibungen werden ebenfalls mitgefliest. Die Wandabkofferung für den Sanitärblock erhält eine geflieste Ablage. Die Badewanne oder Duschtasse werden mit eingefliest und erhalten für Wartungszwecke eine Revisionsöffnung.

15. Sanitär

Bewässerung:
Für die Frischwasserleitungen des Warm- und Kaltwassers werden, je nach Beanspruchung durch das vorhandene Frischwasser, Kunststoff- oder Kupferleitungen verwendet. Hinter der Wasseruhr wird ein rückspülbarer Wasserfilter (bei dieser hochwertigen Variante entfällt das kostenintensive Auswechseln von Filtereinsätzen) montiert. Die Wärmedämmung der Warmwasserleitung erfolgt gemäß DIN.
Entwässerung:
Die Gebäudeentwässerungsleitungen aus Kunststoff werden bis zur Außenwand des Gebäudes geführt; bei Nichtunterkellerung werden die Leitungen unter der Sohle jeweils auf kürzestem Wege bis zur Fundamentaußenkante geführt. Die Rohrentlüftung wird über Dach geführt und an einen Dunstrohrdachstein (Farbe: rot oder schwarz) angeschlossen.
Küche:
Es wird je ein Anschluß für Warm- und Kaltwasser sowie ein Abfluß –abgestimmt auf die Küchenplanung des Bauherrn- angeordnet.
WC:
Ein wandhängendes Porzellan-WC-Tiefspülbecken mit Kunststoffsitz und –deckel sowie ein geräuscharmer und mit Spülstoppfunktion ausgestatteter Unterputz-Kunststoffspülkasten werden installiert.
Ein Porzellan-Waschtisch mit einer Breite bis ca. 40 cm und eine verchromte Einhandhebelmischbatterie und Exzenterverschluß werden montiert.
Badezimmer:
Ein wandhängendes Porzellan-WC-Tiefspülbecken mit Kunststoffsitz und –deckel sowie geräuscharmer und mit Spülstoppfunktion ausgestatteter Unterputz-Kunststoffspülkasten werden installiert.
Ein Porzellan-Waschtisch mit einer Breite von ca. 65 cm mit verchromter Einhandhebelmischbatterie und Exzenterverschluß werden montiert.
Das Badezimmer erhält eine Badewanne und eine Duschtasse, ausgenommen Haustyp Cumulus (hier wahlweise Badewanne oder Duschtasse).
Badewanne:
Eine emaillierte Stahlblechbadewanne, ca. 1,70m lang und 0,75m breit, in Körperform einschließlich einer Wannenfüll- Einhandhebelmischbatterie mit Flex-Schlauch-Brause und verstellbarem Duschkopf. Aufstellung erfolgt parallel zu einer Wand.
Duschtasse:
Eine emaillierte Stahlblechtasse, ca. 0,90m x 0,90m, mit Einhandhebelmischbatterie sowie höhenverstellbarer Brause mit verchromter Wandstange.
Waschmaschinenanschluß:
Wahlweise kann der Waschmaschinenanschluß im Keller- oder Erdgeschoß hergestellt werden. Ausstattung: Kaltwasserzapfventil und Abwassereinleitpunkt.
Außenzapfstelle:
Installation einer Außenzapfstelle mit Kaltwasserzapfhahn inkl. Absperrvorrichtung.

16. Heizung

Bester bei Stiftung Warentest: Wolf ComfortLine Gasbrennwertzentrale CGS als besonders wirtschaftliche, bedienungs- und wartungsfreundliche Anlage mit einem effizienten Wärmetauscher aus Edelstahl und modernstem Schichtenspreicher.
Auf Wunsch alternativ einen Gas-Brennwert-Wandheizkessel, Fabrikat Buderus Logamax plus GB 132 mit einem separaten 120 Liter Warmwasserspeicher oder Logamax plus GB 132 T mit integriertem 135 Liter Warmwasserspeicher.
Die Heizung wird im Hausanschlußraum wandseitig installiert. Die Rauchgase werden mittels Rauchgasrohr über die Dachhaut abgeleitet. Alle erforderlichen Leitungs- und Installationsarbeiten ab Übergabepunkt des Energieversorgungsunternehmens im Gebäude sind im Leistungsumfang enthalten.
Die Steuerung erfolgt über moderne Elektronik. Die Vorlauftemperatur des Heizwassers wird über einen Außenfühler, eine Zeitschaltuhr und eine Umwälzpumpe umweltbewußt den jeweiligen Anforderungen angepaßt.
Es werden einbrennlackierte Ventil-Plattenheizkörper (Fabrikat Kermi) mit Thermostatventilen (Fabrikat Danfoss oder Heimeier), die entsprechend den Räumlichkeiten individuell berechnet werden, eingebaut. Heizkörper, die vor Fenster ohne Brüstung installiert werden, erhalten zur Erhöhung der Heizeffizienz eine passende Wärmerückstrahlblende.

17. Elektro

Die Elektroinstallationsarbeiten werden gemäss den Vorschriften der VDE und des EVU ausgeführt. Die Leistung beginnt ab dem Hausanschlusskasten. Der Zählerschrank ist ausgestattet mit dem erforderlichen Zählerplatz sowie der Sicherungsautomaten und wird an der Wand montiert.Es werden Lichtschalter und Steckdosen der Firma Busch-Jäger, Serie Reflex in weiß oder studioweiß montiert.
Ausstattung der einzelnen Räume:
Kellerräume: 1 Wandauslaß
1 Lichtschalter
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
Keller-Treppenraum: 1 Wandauslaß
1 Wechselschalter
Hauseingang: 2 Wandauslässe
1 Lichtschalter
1 Klingelanlage (Gong in den Diele montiert)
Diele: 1 Deckenauslaß
1 Wechselschalter
Treppenraum zum Dachgeschoß: 1 Wandauslaß
1 Wechselschalter
Wohn-/Eßzimmer: 2 Deckenauslässe
2 Lichtschalter
4 Doppelsteckdosen
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
2 Leerrohre für Telemedien einmal wahlweise zum Keller oder Spitzboden einmal zum Keller
Terrasse: 1 Wandauslaß
1 Lichtschalter
1 Steckdose (von innen abschaltbar)
Küche: 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
3 Doppelsteckdosen
1 Herdanschlußleitung
1 Steckdose für Geschirrspülmaschine
1 Steckdose für den Kühlschrank
1 Steckdose für Dunsthaube
WC: 1 Deckenauslaß
1 Wandauslaß
1 Lichtschalter
1 Steckdose
Hausanschlußraum: 1 Elektroanschluß für komplette Heizungsanlage
1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
Waschmaschinenanschluß
(wahlweise im Keller-
oder Erdgeschoß): 1 Steckdose für Waschmaschine
Flur im Dachgeschoß: 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
Badezimmer: 1 Deckenauslaß
1 Wandauslaß
1 Lichtschalter
1 Doppelsteckdose
1 Erdung der Badewanne oder Duschtasse
Kinderzimmer 1: 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
1 Doppelsteckdose
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
Kinderzimmer 2: 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
1 Doppelsteckdose
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
Schlafzimmer: 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
2 Doppelsteckdosen
1 Steckdose unter dem Lichtschalter
sonstige Räume 1 Deckenauslaß
1 Lichtschalter
1 Doppelsteckdose
1 Steckdose unter dem Lichtschalter Die Elektroarbeiten umfassen auch das Montieren und Anschließen der Potentialausgleichschiene an den Fundamenterder. Die Anordnung der Steckdosen und Lichtschalter erfolgt gemäß individuellen Wünschen der Bauherrenschaft. Hierzu findet eine direkt Abstimmung zwischen der Bauherrenschaft und dem Elektrikermeister auf der Baustelle statt.

18. Leistungen der Bauherrenschaft

Folgende Leistungen sind durch die Bauherrenschaft zu erbringen, bzw. sicherzustellen:das Baugrundstück muß im baureifen Zustand, frei von Hindernissen o.ä. sein; die Zufahrt bis zur Baugrube muß für Schwerlastverkehr zum Be- und Entladen jederzeit geeignet sein, ansonsten ist eine befestigte Baustraße herzustellen; ausreichende Lagerflächen für das Baumaterial müssen auf dem zu bebauenden Grundstück vorhanden sein. Räumliche Einschränkungen im Aufstell- und Schwenkbereich der Autokrane, Betonpumpen etc. durch Stromleitungen, Telefonleitungen, Bäume usw., die den Einsatz der vorgenannten Fahrzeuge in der üblichen Größe nicht zulassen, sind rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen abzustellen.Lagerfläche für den gesamten anfallenden Bodenaushub auf dem zu bebauenden Grundstück. Leistungen wie: Abfuhr und Entsorgung von Bodenaushub sowie Bodenbeschaffung und Bodenanfuhr bei Nichteignung des Aushubmaterials zur Wiederverfüllung oder falls aus Platzgründen der Aushub abgefahren werden mußte und zur Verfüllung Boden benötigt wird sind nicht im Leistungsumfang der Anhuth Hausbau GmbH enthalten. Diese evtl. anfallenden Leistungen können jedoch gegen gesonderte Vergütung übernommen werden.qualifizierter Lageplan im Maßstab 1:500 oder 1:200, Flurkarte, Höhenpunktangabe über N.N. für einen festgelegten Geländepunkt, Kanaltiefenschein, der Bebauungsplan, evtl. vorhandene BausatzungAbsteckung und Einmessung des Gebäudes durch ein zugelassenes Vermessungsbüro (sofern erforderlich)Baugrunduntersuchung und Baugrundbeurteilung durch ein anerkanntes Ingenieurbüro Bereitstellung und Unterhaltung eines Baustromverteilerkastens einschl. der Verbrauchskosten auf dem Baugrundstück mit Anschlüssen für 220 und 380 V sowie eines Wasseranschlusses bis max. 25 m von der Baugrube entfernt.die gesamten Malerarbeiten im Innen- und Außenbereichdie Bodenbelagsarbeiten (ausgenommen in der Küche, im WC und im Badezimmer, sofern die Fliesenarbeiten Vertragsbestandteil sind)die Baufeinreinigung einschließlich der Fensteraußenreinigung

19. Besondere Leistungen

Besondere Leistungen sind Leistungen, die zur Errichtung bzw. zur Funktionsfähigkeit des Gebäudes erforderlich werden können, jedoch erst nach der vertraglichen Vereinbarung des Haus-Festpreises der Firma Anhuth Hausbau bekannt werden. Dies können z.B. behördliche Auflagen, Änderung der hydrologischen Situation, Kosten für Grundwassersenkungen oder –haltungen, Kosten für zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen (z.B. wegen nichtdrückendem oder drückendem Wasser, Schichtenwasser, Grund- oder Quellwasser), Erschwernisse beim Baugrubenaushub (Kampfmittelfunde, archäologische Funde etc.) sowie hierdurch entstehende Folgekosten sein.
Die besonderen Leistungen sind nicht im vereinbartem Festpreis enthalten und sind von der Bauherrenschaft der Firma Anhuth Hausbau zusätzlich zu vergüten.

20. Eigenleistungen

Grundsätzlich sind Eigenleistungen durch die Bauherrenschaft, jedoch nur gewerkeweise, möglich. Eine Gewährleistung oder Haftung für Eigenleistungen der Bauherrenschaft wird von der Anhuth Hausbau generell nicht übernommen. Die Bauleitung für Eigenleistungen ist nicht im Leistungsumfang der Anhuth Hausbau enthalten und ist grundsätzlich durch die Bauherrenschaft zu übernehmen.

21. Wichtige Details / Bauphysik

Folgende Ausstattungen sind im Standardpreis bereits enthalten:die Schrägen des Giebelhintermauerwerks erhalten als oberen Abschluß eine zusätzliche Wärmedämmung (Kronendämmung)RAL-Montage der Fenster (zur Gewährleistung der dauerhaften Winddichtigkeit)Bodeneinschubtreppe mit starker Dämmung vollflächige Feuchtesperre aus Bitumenschweißbahn auf der Bodenplatte bei nichtunterkellerten BautenÜberprüfung der geforderten Winddichte der Gebäudehülle mittels „blower-door“-Test


22. Sonstiges

Eine Bauleistungsversicherung für die Dauer der Bauzeit schließt die Anhuth Hausbau GmbH ab. Die Kosten und Beiträge werden der Bauherrenschaft nur zu 50% berechnet. Diese Kosten sind bei Vertragsabschluß gesondert zu zahlen.

Die Bau- und Leistungsbeschreibung wird Vertragsbestandteil. Leistungen, die in der Bau- und Leistungsbeschreibung enthalten sind, jedoch durch Eigenleistung der Bauherrenschaft übernommen werden, gelten als nicht vereinbart und werden somit von der Anhuth Hausbau nicht ausgeführt.
Evtl. in den Bauzeichnungen dargestellte Einrichtungsgegenstände etc. sind nicht Vertragsbestandteil.

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